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Thema: Aktuelle NEWS zu Windows 10

  1. #551
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    Wieder Probleme mit Windows Update !

    Probleme mit Apples iCloud - Microsoft blockt neue Windows-Version für bestimmte Nutzer.


    Erneut Probleme mit dem Windows-Oktober-Update: Microsoft hat die Aktualisierung auf die neue Version des Betriebssystems für einige Nutzer blockiert.
    Betroffen sind vor allem Systeme, die mit Apples iCloud arbeiten.

    Im Oktober lieferte Microsoft das sogenannte "Windows 10 Oktober 2018 Update" für sein aktuelles Betriebssystem.
    Doch schon kurz nach der Veröffentlichung zog der Konzern die Aktualisierung zurück: Nutzer klagten über verloren gegangene Daten.

    Nach vielen Tests veröffentlichte Microsoft dann am 13. November wieder das Oktober-Update, auch bekannt als Windows Version 1809.
    Diesmal versprach der Konzern Besserung.
    Allerdings macht die neue Version erneut Schwierigkeiten: Wer zum Beispiel Apples iCloud nutzt, könnte bei der Synchronisierung oder Teilen seiner Alben Probleme bekommen.
    Betroffen sind laut Microsoft Nutzer der iCloud-Version 7.7.0.27.
    Das schreibt der Konzern auf seiner Webseite.

    Microsoft hat darum die Aktualisierung auf die neue Windows-Version für Rechner mit iCloud blockiert.
    Zudem rät der Konzern davon ab, das Update manuell zu starten.
    Derzeit arbeiten Apple und Microsoft an einer Lösung des Problems.


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  2. #552
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    Windows 10 - Kritik an zu vielen Updates des Betriebssystems !

    Windows 10 wird zwei Mal pro Jahr mit einem großen Update aktualisiert – und das ist so manchen Nutzern ein Dorn im Auge.

    Microsoft sieht Windows 10 nicht mehr als normales Betriebssystem, wie es noch Windows 7 eines ist, sondern als Dienst an.
    Dieser Dienst wird ständig aktualisiert und genau das sorgt für Kritik.
    Für viele private Nutzer und auch professionelle Anwender ist Windows 10 ein ganz normales Betriebssystem, das auch von Microsoft so behandelt werden sollte.

    Bei How-To Geek hat man die Kritik an Windows 10 als Dienst zusammengefasst und dürfte damit so manchem Nutzer aus dem Herzen sprechen.


    Ein Dienst sei etwas wie Amazon Web Services oder Microsoft Azure, Facebook oder Gmail.
    Dort werde an einer Stelle Software angeboten, auf die man online zugreife und die deswegen auch einfach aktualisiert werden könne.
    Ein Betriebssystem sei jedoch kein Dienst, da es auf Millionen Hardwarekonfigurationen laufen müsse und ein Update zu Problemen mit Hardware, Treibern oder installierter Software führen könne.

    Außerdem sei ein Upgrade auf eine neue Version nicht einfach, wie bei einem echten Dienst, sondern benötige einen großen Download und Installationszeit.
    Wenn Google Gmail aktualisiere, habe das kaum eine Auswirkung und im Extremfall sei der E-Mail-Dienst eben nicht erreichbar.
    Bei einem Problem mit einem Windows-Update hingegen könnten Millionen Rechner plötzlich nicht mehr funktionieren.

    Ein weiterer Punkt sei, dass Microsoft in die großen Updates Funktionen einbaue, die auch genauso gut als App angeboten werden könnten, beispielsweise Paint3D oder der Browser Edge.
    Auch Features wie das Senden von SMS von einem PC müssten kein Windows-Feature sein, da das sogar einmal für Skype angekündigt war.

    Ein großes Update, dass den Nutzern nicht aufgedrängt werde, sei ausreichend.
    Immerhin dürfen Nutzer von Windows 10 Pro Updates eine gewisse Zeit verschieben und bei Windows 10 Enterprise ist das sogar 30 Monate lang möglich, während weiterhin wichtige Patches installiert werden.

    Damit seien private Nutzer im Grunde die Beta-Tester für echte Kunden: die Unternehmen, die für stabile Software bezahlen.


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  4. #553
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    Microsoft will Passwörter abschaffen !

    Log-in ohne Tippen - Microsoft will Passwörter "eliminieren".

    Mit "Windows Hello" können sich Windows-Nutzer unter anderem per Gesichtserkennung einloggen.
    Jetzt plant Microsoft, die Funktion auf alle seine Dienste auszuweiten – und will damit Passwörter überflüssig machen.

    Wer sich in seinen Windows-10-Rechner einloggen will, hat verschiedene Optionen: Als Erstes bietet sich die Anmeldung per Kennwort an.
    Daneben können Nutzer auch auf "Windows Hello" zurückgreifen: Der Microsoft-Dienst erlaubt, sich per Fingerabdruck-, Gesichts- oder Iriserkenung einzuloggen.

    Jetzt plant Microsoft, das Log-in-Verfahren auf seine anderen Dienste auszuweiten.
    So sollen Nutzer sich ab dem "Windows 10 Oktober Update" auch per "Windows Hello" in Dienste wie OneDrive oder Outlook einloggen können.
    Das schreibt ein Microsoft-Manager in einem Blog-Beitrag.


    Microsoft begründet den Schritt so: "Passwörter können sich schwer zu merken sein, werden oft wiederverwendet und können genutzt werden, um Ihr Konto überall, jederzeit und von jedem Gerät aus zu hacken."
    Um das Problem zu lösen, sei der Konzern darum "auf einer Mission, um Passwörter zu eliminieren."

    Microsoft verspricht, dass Anmeldeverfahren wie "Windows Hello" das Log-In-Verfahren sicherer machen und Nutzer-Konten besser schützen sollen.
    Zudem will der Konzern auch Authentifizierung per App oder mithilfe eines Security-Token ermöglichen.
    Dabei handelt es sich um einen speziellen USB-Stick mit der sich Nutzer authentifizieren können.
    Laut Microsoft sollen mit kommenden Updates immer mehr Dienste die neuen Anmeldeverfahren anbieten.


    Account protection: Set your strongest Windows sign-in !




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    Bundesamt für IT-Sicherheit BSI untersucht Sicherheit von Windows 10 !

    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) untersucht Windows 10 auf dessen Sicherheit.
    Gleich beim ersten Punkt zeigt sich, wie schwer es ist, Windows 10 am Datensammeln zu hindern.

    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) lässt das Betriebssystem Windows 10 von der ERNW GmbH aus Heidelberg auf dessen Sicherheit untersuchen.
    Die Begründung für die Untersuchung: „Das Betriebssystem Windows von Microsoft hat als das auf PC-Systemen am weitesten verbreitete Betriebssystem einen besonderen Einfluss auf die Sicherheit einer großen Anzahl von IT-Systemen in Deutschland.
    Darüber hinaus besteht mit der politisch-strategischen Entscheidung für Windows 10 als Betriebssystem für die Bundesverwaltung für das BSI die Notwendigkeit, verlässliche Aussagen zu den Rahmenbedingungen und Voraussetzungen eines sicheren Einsatzes von Windows 10 zu tätigen.“

    Und was sollen die Anwender mit den Ergebnissen der Studie anfangen?
    Dazu sagt das BSI: "Ziel ist es, die Sicherheit und Restrisiken für eine Nutzung von Windows10 bewerten zu können, Rahmenbedingungen für einen sicheren Einsatz des Betriebssystems zu identifizieren sowie praktisch nutzbare Empfehlungen für eine Härtung und den sicheren Einsatz von Windows 10 zu erstellen."

    Für wen sind die Ergebnisse der Studie gedacht?
    Das BSI dazu: "Die Empfehlungen zur Protokollierung und Härtung des Betriebssystems sind in deutscher Sprache verfasst und richten sich in erster Linie an Behörden in Bund und Ländern sowie an Unternehmen.
    Aber auch technisch versierte Bürgerinnen und Bürger können die Empfehlungen umsetzen - abhängig von der eingesetzten Windows-10-Version."

    Erster Teilbericht liegt vor.
    Die Analyse von Windows 10 in Version 1607, 64 Bit, deutsche Sprache aus dem Long Term Servicing Channel (LTSC) trägt den Namen Sisyphus Win10: Studie zu Systemaufbau, Protokollierung, Härtung und Sicherheitsfunktionen in Windows 10.
    Jetzt liegen erste Ergebnisse zu den Telemetrie-Komponenten in Windows 10 vor.



    Denn Windows 10 sendet genauso wie Office 365 Telemetrie- und Diagnose-Daten an Microsoft-Server.
    Ein niederländischer Regierungsbericht hat deshalb festgestellt, dass Microsoft Office gegen die DSGVO verstoße.

    Das BSI stellte fest, dass Windows 10 die Telemetrie-Daten bei Systemabstürzen, aber auch bei der Nutzung von Windows 10 sammle, nämlich „Daten über die Nutzung des Computers unter Windows 10 und der an ihn angeschlossenen Geräte, Daten über die Performance des Systems, Daten, die bei Fehlern wie Programm- oder Systemabstürzen erhoben werden, sowie Daten des Windows Defenders und des Malicious Software Removal Tools (MSRT)“.
    Diese Daten schickt Windows 10 an Microsoft-Server.
    Bis zu 422 sogenannte Event Tracing für Windows-Entitäten sammeln diese Daten, wenn Windows 10 diesbezüglich maximal eingestellt ist.
    In den Mindesteinstellungen sammeln zumindest vier solche Entitäten.
    Das BSI betont, dass "aufgrund der durchgeführten Analyse sich keine Verbindung zwischen Anzahl an ETW-Anbietern und Telemetrie-Datenmenge sowie deren Qualität ableiten lässt."

    Zwar wird laut BSI über die Telemetrie kein beliebiger Code auf den Windows-10-Rechner ausgeführt.
    Doch wäre es sicherer, wenn das Telemetrie-Framework komplett entfernt würde, weil damit eine Angriffsmöglichkeit für Hacker ausfalle.

    Das wenig erfreuliche Fazit:
    "Obwohl die Nutzer unterschiedliche Telemetrie-Level einstellen können, ordnet der Telemetrie-Dienst die vorhandenen Telemetrie-Quellen diesen Leveln im laufenden Betrieb dynamisch zu.
    Hierfür lädt der Dienst mehrmals pro Stunde Konfigurationsdaten nach.
    Eine Unterbindung der Erfassung und Übertragung von Telemetrie-Daten durch Windows ist technisch zwar möglich, für den einfachen Anwender allerdings nur schwer umzusetzen.
    Zudem haben auf dem Rechner installierte Anwendungen wie der Internet Explorer und Microsoft Office die Möglichkeit, auch ohne den zentralen Telemetrie-Dienst des Betriebssystems Telemetrie-Daten zu erfassen und an den Hersteller zu versenden."

    In diesem Dokument erklärt das BSI, wie die Übersendung der Telemetrie-Daten eingeschränkt werden und welche Konsequenzen das haben kann.


    Als nächstes sollen folgende Punkte bei Windows 10 untersucht werden:
    > Analyse der TPM und UEFI-Secure-Boot-Nutzung in Windows 10
    > Analyse der Virtualization-Based-Security-Komponenten in Windows 10
    > Analyse der Komponente Device Guard in Windows 10
    > Analyse der Powershell und des Windows Script Host in Windows 10
    > Analyse des App-Lifecycles von Universal-Windows-Apps in Windows 10
    > Empfehlung zur Protokollierung in Windows 10
    > Konfigurationsempfehlung zur Härtung von Windows 10 mit Bordmitteln
    > Gruppenrichtliniensatz zur Konfigurationsempfehlung für Windows 10
    > Konzept zur Nachverfolgung von Änderungen in Windows 10 bei Hersteller-Updates


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    neofelis (22.11.18)

  8. #555
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    Audio-Probleme: Windows-Update-Stopp bei bestimmten Intel-Treibern !

    Für OEM-Systeme mit bestimmten Intel-Grafiktreibern hat Microsoft das jüngste Update auf Windows 10 Version 1809 („October Update“) vorerst ausgesetzt.
    Als Grund werden nicht unterstützte Funktionen genannt, die zu Problemen bei der Audio-Ausgabe führen können.
    Versehentlich veröffentlichte OEM-Treiber machen Probleme

    Nach Angaben von Microsoft hat Intel die betroffenen Treiberversionen 24.20.100.6344 und 24.20.100.6345 versehentlich für OEMs freigegeben.
    Nach einem Update auf Windows 10 in der Version 1809 könne es mit diesen Treibern dazu kommen, dass die Audio-Wiedergabe über einen angeschlossenen Monitor oder Fernseher nicht korrekt funktioniert.
    Aus diesem Grund wurde das jüngste Windows-Update für Geräte mit diesen Treibern vorerst ausgesetzt.
    Der „Upgrade Block“ besteht so lange bis die Probleme behoben sind.

    Microsoft has identified issues with certain, new Intel display drivers. Intel inadvertently released versions of its display driver (versions 24.20.100.6344, 24.20.100.6345) to OEMs that accidentally turned on unsupported features in Windows.

    After updating to Windows 10, version 1809, audio playback from a monitor or television connected to a PC via HDMI, USB-C, or a DisplayPort may not function correctly on devices with these drivers.

    Workaround: To see if your device is affected and, if so, resolve the issue, see this Windows Forum post.


    Next Steps: Microsoft is working with Intel to expire these display drivers, including coordinating with OEMs, and will provide an update on the resolution in an upcoming release.
    Microsoft weist darauf hin, dass es sich bei dem oben beschriebenen Problem nicht um die bereits im Oktober bekannt gewordenen Audio-Probleme handelt, die mit dem Intel Smart Sound Technology Driver in Verbindung stehen.


    Individueller Upgrade-Stopp, kein erneuter Pauschalrückzug
    Ein solcher temporärer Upgrade Block für Windows, der nur für bestimmte Systeme aufgrund individueller Software-Konflikte veranlasst wird, ist alles andere als ungewöhnlich.
    Allein in den letzten Tagen wurde das jüngste Windows-Update auch bei Geräten mit Apples iCloud for Windows, dem F5 VPN Client, bestimmter Sicherheitssoftware von Trend Micro oder älteren AMD-Grafikchips ausgesetzt, wie der Windows 10 Update History zu entnehmen ist.


    Auch wenn manche Medien dies mit ihren Schlagzeilen suggerieren: Es handelt sich nicht um einen erneuten Pauschalrückzug des Oktober-Updates wie es vor einigen Wochen aufgrund schwerwiegender Fehler mit drohendem Datenverlust der Fall gewesen ist.


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  9. #556
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    Windows 10 - Die Änderungen des nächsten großen Updates !

    Microsoft arbeitet nach den vielen Problemen mit dem Oktober-Update nun am sogenannten 19H1-Update, das wieder einige Änderungen mit sich bringen wird.
    Das Oktober-Update ist auch kurz vor Ende November noch immer nicht für alle Rechner mit Windows 10 verfügbar, da es immer noch einige kleinere Probleme gibt.
    Zumindest die großen Fehler dürfte Microsoft aber inzwischen eliminiert haben und arbeitet inzwischen schon an dem nächsten geplanten Feature-Update für das Betriebssystem.
    Das Update trägt das Kürzel 19H1, der auch schon das erste Halbjahr 2019 als geplanten Release-Termin verrät.

    Vielen Nutzern ist die Geschwindigkeit, in der Microsoft solche Updates veröffentlicht, inzwischen zu hoch und die Fehler im Oktober-Update haben diesen Eindruck verstärkt.
    Trotzdem wird das 19H1-Update wieder viele interessante Veränderungen bieten, von denen einige schon jetzt bekannt sind.
    Windows Central hat die Anpassungen und Features zusammengefasst.


    Schon länger ist das neue, helle Design mit mehr Weiß bekannt, das als deutlicheres Gegenstück zum dunklen Design gedacht ist.
    Auch das bisherige Standard-Wallpaper wurde heller gestaltet.
    Das sogenannte Fluent Design mit Blur-Effekten wird auf den Login-Bildschirm, das Start-Menu und die Jumplisten auf der Taskleiste ausgeweitet.
    Das Screenshot-Tool kann nun Fenster von Programmen einfacher kopieren.
    Auf Wunsch kann die Windows-Shell mit einem von den Apps unabhängigen Farbmodus genutzt werden.

    Im Info-Bereich zeigt nun ein nicht verbundener Globus an, wenn keine Internetverbindung besteht.
    Es gibt neue, genauere Suchfunktionen und Windows Hello wurde überarbeitet.
    Für viele Nutzer besonders interessant dürfte aber sein, dass nun mehrere Standard-Apps von Windows 10 deinstalliert werden können: 3D Viewer, Taschenrechner, Kalender, Groove Music, Mail, Movies & TV, Paint 3D, Snip & Sketch, Sticky Notes und der Sprachrekorder.
    Windows Update soll intelligenter arbeiten und bei Problemen soll ein neues Fehlerbehebungssystem dank Diagnosedaten Problemlösungen anbieten.


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  10. #557
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    Windows Defender in Windows 10 abschalten - so geht´s !

    Wenn Sie ein Antivirenprogramm mit Antispyware-Modul nutzen , dann brauchen Sie den Windows Defender nicht mehr.
    So deaktiveren Sie Windows Defender.


    Sie können unter Windows 10 den Windows Defender zwar nicht de-installieren, jedoch sowohl das Programm als auch den Dienst abschalten.
    Zuvor vergewissern Sie sich jedoch, dass Ihr Antivirenprogramm wirklich den Schutz vor Spyware übernommen hat: Rufen Sie in dazu das Sicherheitscenter auf.
    Etwa indem Sie Strg+R drücken und dann WSCUI.CPL eingeben.
    Kontrollieren Sie nun hier, ob und welche Anwendung für den Antivirenschutz verantwortlich ist.

    Wie Sie den Windows Defender abschalten können, hängt von der verwendeten Windows-10-Version ab.
    Welche Windows-10-Version Sie im Einsatz haben, erfahren Sie nach dem Aufruf von Strg+R gefolgt von dem Befehl winver .

    Vor Windows 10 Version 1703: Bei einer älteren Windows-10-Version (bis einschließlich Version 1607) können Sie Windows Defender über "Einstellungen -> Update & Sicherheit -> Windows Defender" den "Echtzeitschutz" über den entsprechenden Schalter aktivieren und deaktivieren.
    Eine vollständige Deaktivierung von Windows Defender unter Windows 10 Version 1607 ist mittels des Tools NoDefender relativ komfortabel möglich.


    Dabei werden auch alle verwendeten Dienste abgeschaltet.

    Ab Windows 10 Version 1703: Mit dem Creators Update erhielt Windows 10 das neue Windows 10 Defender Security Center.
    In dieser neuen App können Sie mit einem Blick den Sicherheitsstatus Ihres Systems überwachen.
    Dabei gibt es die folgende Hauptbereiche: Viren- & Bedrohungsschutz, Kontoschutz, Firewall- & Netzwerkschutz, App- & Browsersteuerung, Gerätesicherheit, Geräteleistung & -integrität, und Familienoptionen.

    Viel wichtiger allerdings: Ab Windows 10 Version 1703 wird auch ein verbesserter Windows Defender mitgeliefert.
    Microsoft empfiehlt nun ausdrücklich die parallele Nutzung des Windows Defenders mit einer Antivirensoftware eines Drittherstellers.
    Auf dieser Weise werde Windows 10 doppelt abgesichert.
    Der Windows Defender wurde so angepasst, dass er problemlos auch in Verbindung mit Konkurrenten seine Dienste verrichtet.

    Sollten Sie entgegen des ausdrücklichen Rats von Microsoft dennoch auf die Nutzung von Windows Defender verzichten wollen, dann müssen Sie das Tool über die Registry abschalten.
    In diesem Support-Beitrag liefert Microsoft auch die passende Anleitung für Windows 10 Version 1703 :


    Schritt 1) Öffnen Sie den Registry-Editor, etwa über Strg+R und der Eingabe von Regedit.exe

    Schritt 2) Rufen Sie im Registry-Editor folgenden Schlüssel auf: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Win dows Defender

    Schritt 3) Legen Sie hier einen neuen DWORD (32-bit)-Wert mit dem Namen "DisableAntiSpyware" (ohne Anführungszeichen) an.

    Schritt 4) Nach einem Doppelklick auf den neu angelegten Eintrag geben Sie dem Eintrag den Wert 1

    Schritt 5) Nach einem Neustart ist Windows Defender nun auf dem System deaktiviert.

    Um Windows Defender in Windows 10 Version 1803 (und höher) zu deinstallieren, gehen Sie wie folgt vor:

    Rufen Sie das Windows Defender Security Center über Win+R nach Eingabe von wscui.cpl auf

    Wechseln Sie links in den Bereich "Viren- & Bedrohungsschutz"

    Legen Sie nun den Schalter von "Ein" auf "Aus" unter "Echtzeitschutz" um

    Bestätigen Sie die Änderung

    Wichtig: Fortan führt Windows Defender nur noch geplante Scans des Systems durch.
    Es werden allerdings keinerlei Dateien mehr überprüft, die via Browser auf dem Rechner landen oder gestartet werden.
    Sie sollten also unbedingt ein anderes Antiviren-Programm auf dem Rechner aktiviert haben, um vor Schädlingen sicher zu sein.


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    neofelis (27.11.18)

  12. #558
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    Windows 10 Oktober Update - Zwei weitere, nervige Fehler entdeckt !

    Das Oktober-2018-Update für Windows 10, das Microsoft wegen zu vielen Bugs zurückgezogen hat, stand kurzzeitig in einer neuen Version zur Verfügung.
    Die hat Microsoft aber für bestimmte Systeme mittlerweile wieder zurückgezogen.

    Die Geschichte der Fehler des Oktober-Updates nimmt anscheinend kein Ende.
    Wie Paul Thurott meldet, ist es nicht möglich, mit der aktuellen Version des Updates die Suchleiste im Windows Media Player zu verwenden, egal welches Fenster des Players aufgerufen wird.


    Außerdem gibt es einen weiteren Fehler, der es nicht erlaubt, für bestimmte Dateitypen ein Windows-Programm zum Öffnen festzulegen.
    Während der erste Fehler ohne Terminangabe behoben werden soll, will Microsoft das zweite Problem immerhin noch bis Ende November lösen.


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    neofelis (28.11.18)

  14. #559
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    Windows 10: Neuer Intel-Microcode gegen Spectre V3a, V4 & L1TF !

    Microsoft hat damit begonnen, Intels neuen Microcode mit Gegenmaßnahmen für die Sicherheitslücken Spectre V3a, Spectre V4 und L1TF über Windows Update zu verteilen.
    Den Anfang macht ein Patch für die aktuellste Version von Windows 10, Version 1809 Oktober 2018 Update, sowie Windows Server 2019.

    Patch für Broadwell-E bis Coffee Lake-S
    Der Patch mit der Kennung KB4465065 adressiert vorerst nur CPUs auf Basis von Skylake (-Y, -U, -H, -S, -D, -SP), Kaby Lake (-Y, -U), Coffee Lake (-H, -S) und Broadwell (-E, -EP, -EX).


    Auch für andere Versionen von Windows 10 oder ältere Generationen von Windows ist das Update noch nicht verfügbar.

    Nach der Installation sind Gegenmaßnahmen für die Sicherheitslücken Spectre V3a und L1TF automatisch aktiv, die gegen Spectre V4 hingegen nicht – hier müssen Anwender per manuellem Eingriff in die Registry aktiv werden, um auch diesen Schutz zu aktivieren.


    Anlass für diese Entscheidung dürfte der zu erwartende Leistungsverlust sein: Zwei bis acht Prozent weniger Performance in SYSmark 2014 SE und dem Integer-Test von SPEC nennt Intel.
    Neuer Microcode via Windows Update statt BIOS

    In Folge der gravierenden Sicherheitslücken in CPUs hatte Microsoft erstmals im April Updates mit neuem Microcode gegen die Sicherheitslücke Spectre V2 für Windows 10 verteilt.
    Auch Inhaber von Mainboards, für die die Hersteller bisher kein BIOS-Update mit neuem Microcode zur Verfügung gestellt hatten, waren so in der Lage ihr System abzusichern.
    Zuvor unternommene manuelle Versuche, den von Intel bereits veröffentlichten neuen Microcode manuell in Windows 10 einzuspielen, waren hingegen fehlgeschlagen.

    Details zu Spectre V3a, V4 und L1TF
    Spectre Variante 3a als neue Version von „Meltdown“ (Variante 3) wurde unabhängig von Googles Project Zero und Microsoft Security Response Center entdeckt und im Mai von ARM im Detail öffentlich gemacht).
    Betroffen sind ARM-Kerne der Typen Cortex-A15, -A57 und -A72, wobei ARM die Gefahr, dass Angreifer sich die Lücke zu nutzen machen, als so gering einstuft, dass Gegenmaßnahmen derzeit als nicht notwendig erachtet werden.
    Dieser Einschätzung schließt sich Intel an, liefert aber trotzdem neuen Microcode.
    Wie bei Meltdown sind von diesem Hersteller alle CPU-Architekturen von Intel seit der 1. Generation Core betroffen.


    AMD ist bei diesem Problem erneut außen vor.


    Spectre Variante 4 (Whitepaper) hat wiederum abermals Googles Project Zero entdeckt.
    Wie Spectre Variante 1 lässt sich auch diese Sicherheitslücke über Anpassungen in Anwendungen stopfen, wobei die bereits vorgenommenen Maßnahmen für Spectre V1 auch Spectre V4 zugutekommen.
    Um zu verhindern, dass die Lücke aber auch über andere Wege ausgenutzt wird, haben sich Intel und Partner allerdings dazu entschlossen, auch den CPU-Microcode erneut anzupassen.
    Er enthält auch Gegenmaßnahmen gegen Variante 3a, die keine Leistung kosten. Variante 4 betrifft AMD, ARM, IBM und Intel.

    L1 Terminal Fault (L1TF) umfasst wiederum drei Sicherheitslücken, die insbesondere für Virtuelle Maschinen und damit Cloud-Dienste ein hohes Risiko darstellen, weil sie es Angreifern ermöglichen die eigene Instanz zu verlassen und auf Daten einer anderen virtuellen Maschine zuzugreifen.


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    Windows 10 - Neues Icon-Design für alle Produkte !

    Microsoft plant anscheinend, die Symbole aller Produkte von Office bis Windows 10 in einem neuen Stil zu überarbeiten.


    Microsoft hatte vor einigen Tagen ein neues Icon-Design für Office 365 vorgestellt, das die im Jahr 2013 eingeführten Symbole ersetzen soll.
    Die bekannten Farben für die verschiedenen Programme ändern sich dabei nicht, doch die Symbole setzen auf einen darauf basierenden Farbverlauf, heben aber den Buchstaben, etwa W für Word, deutlicher vor einem Hintergrund hervor.

    Es sei eine große Herausforderung gewesen, ein neues System zu entwickeln und die Icons dafür zu gestalten.
    Nachdem das geschehen ist, so Jon Friedman in seinem Blogbeitrag, soll das neue System auf alle Produkte von Microsoft und deren Icons ausgeweitet werden.


    Dazu gehört natürlich auch Windows 10 und in einem der Bilder im Blogbeitrag und im unten stehenden Video ist auch ein Laptop mit dem Start-Menü des Betriebssystems zu sehen.

    Die Symbole für Programme wie Fotos, Mail, News und andere Windows-Apps wurden bereits angepasst, auch wenn es sich dabei vermutlich nur um Vorab-Versionen handelt.
    Eine komplette Überarbeitung von Windows 10 in diesem Bereich würde wohl auch mit vielen Altlasten des Betriebssystems aufräumen, denn noch immer verwendet das OS an manchen Stellen Icons, die noch von Windows Vista oder gar Windows XP stammen.
    Eine Modernisierung wäre also durchaus angebracht.

    Wie Thurrot meldet, wurde der neue Icon-Stil ohnehin durch das Fluent-Design von Windows 10 beeinflusst, das in immer mehr Bereichen des Betriebssystems genutzt wird.


    Einen genauen Zeitplan für die Veränderungen an Windows 10 gibt es aber nicht.
    Es wäre aber denkbar, dass zumindest die mitgelieferten Apps im Frühjahr 2019 mit dem 19H1-Update des Betriebssystems eingeführt werden.
    Laut dem Bericht ist aber auch denkbar, dass die Umstellung wesentlich länger dauern könnte.



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